Unser Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

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Noch ganz müde und verschlafen stiegen wir in den Bus. Nun begann unsere vierstündige Fahrt, wobei die Spannung stieg, je näher wir dem Ziel kamen. Dort angekommen regnete es in Strömen. Jede Lerngruppe bekam eine persönliche Begleitung, die uns alles erklärte und uns über das Gelände führte.
Als wir auf dem Appellplatz ankamen, staunten wir über die Größe. 50.000 formierte Menschen passten, laut unserer Begleiterin, auf diesen Platz. Schließlich wurden wir zum Krematorium geführt, welches wir nach einer kurzen Ansprache besichtigen durften. Die Stimmung war sehr bedrückt und es war insgesamt sehr still, da viele Menschen kamen, um um ihre Angehörigen zu trauern. Nach diesem traurigen Anblick haben wir uns die Baracken angesehen. Es war ein sehr schockierender Besuch, da es unbegreiflich ist, wie viele Menschen auf engstem Raum leben mussten. Anschließend gingen wir ins Museum, wo wir über die unfaire und brutale Bestrafung der Gefangenen aufgeklärt wurden.

Anschließend sahen wir den Dokumentationsfilm „Konzentrationslager Dachau 1933-1945“. Bei der Rückreise fühlten sich die meisten Schüler müde und erschöpft und zugleich bedrückt und traurig. Wir waren alle froh, als wir nach der langen Fahrt wieder zu Hause ankamen.

Nina, Monja und Iliana
Lerngruppe 9a